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Liebe Freunde und Unterstützer:innen,
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die Schüler:innendemo gegen Abfragen und Exen Anfang April hat uns darin bestärkt, wie wichtig es ist, einen Ort für einen authentischen Austausch über unser Bildungssystem zu schaffen.
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Das RealLabor Leipzig ist so ein Ort. Auch in Göttingen hat kürzlich ein RealLabor eröffnet – und in München sind wir aktiv auf Raumsuche.
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Bis wir einen festen Raum haben, gehen wir auf Wanderschaft. Nach
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unserem ersten RealLabor-Austausch in der MOS laden wir euch nun erneut ein, zusammenzukommen und gemeinsam mit uns über Schule zu sprechen.
Am 5. Mai fragen wir uns und euch: „Was ist überhaupt Schule?“
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Lasst uns einen Abend lang bestehende Konzepte vergessen und Schule von Grund auf neu denken.
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RealLabore sind reale Orte für reale Menschen, reale Probleme und reale Lösungen.
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Wir freuen uns auf euch, eure Kreativität und eure Gedanken!
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mit Tom Gerhardts und Renata Kornek
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Schüler:innendemo gegen Abfragen und Exen
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Am Sonntag, den 06.04.25 gingen zahlreiche Schülerinnen und Schüler, aber auch viele Erwachsene auf die Straße, um gegen unangekündigte Leistungsnachweise und für eine zeitgemäße Prüfungskultur zu protestieren. Für alle, die gern dabei sein wollten, aber verhindert waren, gibt es hier Mitschnitte der einzelnen Redebeiträge.
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Der Erziehungs- und Bildungswissenschaftler Prof. em. Dr. Ludwig Haag bekräftigte: „Angst entsteht besonders dann, wenn eine Situation als unkontrolliert erscheint. Und dies ist genau in unangekündigten Abfragen der Fall. Die Schülerinnen und Schüler werden im Unklaren gelassen, wann eine Abfrage erfolgt. Sie interpretieren eine solche Situation als unkontrollierbar. Angst schleicht sich ein. Und der Spruch ‚Ein wenig Angst schadet nicht‘ ist weit verbreitet, aber schlichtweg falsch.“
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Auch die Bildungspionierin Margret Rasfeld war aus Leipzig angereist. Sie betonte: „Wir sind überzeugt, dass wir gesellschaftlich und an den Schulen einen Haltungswandel zu mehr Mitmenschlichkeit und echter Gemeinschaft brauchen. Lange wurden diese Aspekte vernachlässigt. Die Welt verändern lernen ist der neue Bildungsauftrag. Leitbegriffe sind Visionsorientierung, vernetzendes Lernen und Partizipation.“
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Begleitet wurde sie von einer ehemaligen Schülerin aus Berlin, die schilderte, wie es sich anfühlt, an einer Schule zu sein, in der es Freude macht zu lernen, weil eben kein Druck von außen fremdbestimmt auf sie einwirkt.
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Die Stimmung bei der Demo war friedlich und fröhlich. Geichzeitig wurde aufgezeigt, wie dringend das Schulsystem reformiert werden muss. Die Petition, die mittlerweile über 55.000 Menschen unterzeichnet haben, wurde am 08.04. von den Schüler:innen an den Landtag übergeben und es sind weitere Aktionen geplant. Auf dem Laufenden bleiben könnt ihr unter https://abfragen-abschaffen.de/
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Fehler-Kultur statt Fehler-Angst
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Begeisterung statt Bulimielernen
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Loslassen statt Festhalten am Alten
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Beziehung statt Entfremdung
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Wir-Bewusstsein statt Ego-Streben
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Gestaltungs-Freude statt Verwaltungs-Stress
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Zusammenarbeit statt Konkurenz
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Leben-Lernen statt Fakten-Wissen
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Bewegung statt Ein-Stuhlung
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